Wie entsteht ein Trauma?

Ein Trauma ist eine normale Reaktion auf ein abnormales geschehen!

Trauma entsteht, wenn ein plötzliches überwältigendes Ereignis auf den Organismus trifft und weder Flucht noch Kampf möglich sind. Die ersten Reaktionen bei Trauma sind instinktiv. Im Organismus wird eine aussergewöhnliche Energiemenge freigesetzt, die uns unvorstellbare körperliche Leistungen ermöglicht und dem Überleben dient. Wenn ein Mensch der Gefahr entkommt, klingt die Erregung meist rasch wieder ab und es kommt selten zu Symptomen.

Wenn Kämpfen oder Flüchten aber nicht möglich ist, der Organismus also in einem Zustand von Extremstress verharren muss, kann dies folgenschwere Auswirkungen haben. Die Sinneseindrücke während eines traumatischen Ereignisses sind so belastend, dass das Gehirn sie nicht mehr verarbeiten kann. Sie bleiben dann als Fragmente im Bewusstsein und können durch Bilder, Töne, Gerüche etc. in Form von Auslöserreizen immer wieder «getriggert» werden.

Ein Trauma lässt sich also als eine seelische Wunde, durch einzelne oder anhaltende Erfahrungen von extremer Angst und/oder Hilflosigkeit, verstehen. Dies wird biochemisch und energetisch in Gehirn und Körper gespeichert. Die im Trauma blockierten Überlebensinstinkte, bleiben dadurch im Körper aktiv und drängen über die Symptome darauf, zum Abschluss gebracht zu werden.

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