Das Erlebte verarbeiten!

Trauma-Arbeit hilft dir traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten, um dein Wohlbefinden und die psychische Balance wieder zu finden.

Trauma-Arbeit – das Kernstück meiner Tätigkeit

Mein übergeordnetes Ziel in der Trauma-Arbeit ist es, so rasch wie möglich den traumatischen Stress abzubauen, dich zu stabilisieren und Ressourcen auf zubauen die dir helfen im Alltag stabil zu bleiben, sodass sich merklich deine Lebensqualität verbessert.

Ausserdem ist es mir wichtig, dass du verstehst, was bei einem Trauma im Gehirn und deinem Körper abläuft. Je besser du deine Stressdynamiken verstehst – desto besser kannst du ihnen entgegenwirken.

Dank moderner Methoden, in denen die neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie umgesetzt werden, gelingt es bei Monotraumatisierungen erfahrungsgemäss innert weniger Sitzungen, den traumatischen Stress nachhaltig abzubauen und das traumatische Ereignis im richtigen Gedächtnisspeicher zu integrieren. Sodass dein System weiss: ES IST VORBEI!

Bei Komplex­traumatisierungen hängt die Anzahl Stunden von der Schwere und Dauer der Traumatisierung ab.

Das Wissen über Trauma hat die Kraft, die Welt zu verändern.

Was kann alles traumatisierend wirken?

Ganz unterschiedliche, vielfältige Ereignisse können auf uns traumatisierend wirken.
Sie erschüttern uns, führen uns an die Grenzen unserer Belastbarkeit und können verschiedenste stressbezogene Symptome hervorrufen wie erhöhte innere Anspannung, Nervosität, Stimmungsschwankungen, Wutausbrüche, Ängste, Panikattacken, Schlafstörungen, Alpträume. Flashbacks, emotionale Taubheit, Passivität,
sozialer Rückzug, …

Die Symptome sind Ausdruck unserer Selbstregulation und eine Antwort unseres Nervensystems.

Im Rahmen der Trauma-Arbeit können stabilisierende Interventionen und Übungen den Symptomen entgegenwirken und sie lindern.

Mit Hilfe von traumaspezifischen Methoden werden die traumatischen Erfahrungen verarbeitet und integriert.

Das Erlebte verliert an Belastung, das Nervensystem beruhigt sich und Heilung kann schrittweise stattfinden.

Was ist ein Trauma?

Das Wort «Trauma» stammt aus dem Griechischen und bedeutet «Verletzung».

Der Begriff Trauma bedeutet psychische Ausnahmesituation. Ausgelöst durch überwältigende Ereignisse die eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit des Betroffenen oder einer nahestehenden Person darstellt.

Wir unterscheiden zwischen Schock- und Entwicklungstraumata. Erstere werden durch ein einmaliges überwältigendes Ereignis ausgelöst wie zum Beispiel Unfälle, Katastrophen, Gewalttaten, Missbrauch, o.Ä…

Entwicklungstrauma entstehen durch das nicht beantworten der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen in der frühen Kindheit über einen längeren Zeitraum und haben weitrechende Konsequenzen für die Entwicklung der Persönlichkeit, die mentalen Fähigkeiten, die Selbstregulation und vor allem die Bindungs- und Beziehungsfähigkeit eines Menschen.

Doch auch mitten im normalen Lebensalltag können Ereignisse die eigene Bewältigungsgrenze überschreiten, sodass z.B. auch die Geburt eines Kindes, der plötzliche Verlust eines lieben Menschen, medizinische Eingriffe und vieles Weitere, was uns im Laufe des Lebens zugemutet wird, zum Trauma werden kann.

Das bedeutet, Traumata sind nicht immer offensichtlich.

Wie entsteht ein Trauma?

Ein Trauma ist eine normale Reaktion auf ein abnormales geschehen!

Trauma entsteht, wenn ein plötzliches überwältigendes Ereignis auf den Organismus trifft und weder Flucht noch Kampf möglich sind. Die ersten Reaktionen bei Trauma sind instinktiv. Im Organismus wird eine aussergewöhnliche Energiemenge freigesetzt, die uns unvorstellbare körperliche Leistungen ermöglicht und dem Überleben dient. Wenn ein Mensch der Gefahr entkommt, klingt die Erregung meist rasch wieder ab und es kommt selten zu Symptomen.

Wenn Kämpfen oder Flüchten aber nicht möglich ist, der Organismus also in einem Zustand von Extremstress verharren muss, kann dies folgenschwere Auswirkungen haben. Die Sinneseindrücke während eines traumatischen Ereignisses sind so belastend, dass das Gehirn sie nicht mehr verarbeiten kann. Sie bleiben dann als Fragmente im Bewusstsein und können durch Bilder, Töne, Gerüche etc. in Form von Auslöserreizen immer wieder «getriggert» werden.

Ein Trauma lässt sich also als eine seelische Wunde, durch einzelne oder anhaltende Erfahrungen von extremer Angst und/oder Hilflosigkeit, verstehen. Dies wird biochemisch und energetisch in Gehirn und Körper gespeichert. Die im Trauma blockierten Überlebensinstinkte, bleiben dadurch im Körper aktiv und drängen über die Symptome darauf, zum Abschluss gebracht zu werden.

Was sind die Folgen eines Traumas?

Die meisten Traumatisierten wissen nicht, dass sie traumatisiert sind. Sie haben keine Erklärung für ihr Erleben.

Sie leiden oft unter:

Die Anzahl der Symptome sowie der Grad und die Dauer der Beschwerden variieren von Mensch zu Mensch und sind von Ereignis zu Ereignis verschieden. Dies hängt von unserem Zustand ab, der Stabilität unserer Lebensumstände, den Ressourcen, über die wir verfügen und der Regulationsfähigkeit unseres Nervensystems.

Welche Möglich­keiten bietet Trauma­therapie?

Trauma-Arbeit ist ein Prozess und läuft in verschiedenen Phasen ab. Jede Phase nimmt sich die Zeit, die es braucht. der Übergang ist fliessend.

Der beste Ausweg ist immer der Weg hindurch.

1. Phase: Beziehungsaufbau – Stabilisierung – Ressourcenaufbau – Psychoedukation

Basis einer erfolgreichen Trauma-Arbeit ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung. Mir ist es besonders wichtig, eine Atmosphäre von Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit zu schaffen, denn nur so wird es dir möglich dich vollkommen wohlzufühlen und dich zu öffnen.

Du kennst deine Geschichte – für mich ist sie neu – du erzählst und ich höre dir aktiv zu.

Gemeinsam klären wir die Rahmenbedingungen, dein Anliegen, den Auftrag an mich und erarbeiten deine Ziele. Dabei ist mir äusserst wichtig dich in deinen Bedürfnissen zu verstehen. Worin brauchst du Unterstützung? Was genau willst du mit Trauma-Arbeit erreichen? Woran soll gearbeitet werden?

Schwerpunkt in dieser Phase liegt dabei auf der Stabilisierung und der Symptomreduktion, sowie das Trainieren von Fertigkeiten und Kompetenzen, die dir helfen Stress abzubauen und die emotionale Selbstregulation zu fördern.
Gerade in Phasen der Überforderung ist es eine zentrale Aufgabe wieder ein Gefühl von Sicherheit, Kontrolle und Selbstbestimmung zu erlangen.
Ausserdem arbeiten wir in dieser Phase am Aufbau deiner Ressourcen. Zusätzlich installieren wir einen Wohlfühlort, in dem du dich jederzeit zurückziehen kannst, um Kraft aufzutanken.

Ein weiter wichtiger Faktor ist das Vermitteln von wissenschaftlich fundiertem Wissen über die Bindungsforschung und neurobiologischen Zusammenhängen in einer einfachen gut verständlichen Sprache. Ziel ist es zu verstehen, welche Mechanismen, Abläufe und Prinzipien im Körper wirken, die dann zu einem bestimmten Verhalten oder kognitiven Zustand führen.

2. Phase: Trauma-Verarbeitung – Rehabilitation inneres Kind

In der zweiten Phase findet eine schonende Behandlung der traumatischen Erfahrung statt. Es geht darum, das Erlebte zu begreifen und Erinnerungslücken zu schliessen und das übererregte Nervensystem zu entladen, sodass Entspannung und Ruhe einkehren.

Dabei arbeite ich mit besonders schonenden Methoden wie der somatischen Trauma-Arbeit STA® nach Irena Brehm-Tüscher oder Eye Movement Integration (EMI) um den traumatischen Organismus wieder zu beruhigen.

Beim Durcharbeiten der traumatischen Inhalte entscheidest du selbst wie viel und in welchem Tempo du dich mit dem Trauma beschäftigen kannst und möchtest. Dabei steht nicht der Traumainhalt im Mittelpunkt, sondern deine Gedanken, Gefühle und Körperwahrnehmungen dazu und diese in Worte zu fassen.

Die Arbeit mit dem «inneren Kind» ist ein wirkungsvolles Mittel und Teil der Trauma-Arbeit bei Bindungs- und/oder Entwicklungstraumata. Das innere Kind will gehört, gesehen, angenommen, geliebt und getröstet werden. Der kindlichen Seele benenne und erkläre ich die Situation von damals klar und deutlich. Es lernt zu verstehen, dass die einst schwierigen Umstände mit dem Unvermögen der Erwachsenen zu tun hatte und NICHT damit, dass das Kind irgendwie falsch, schlecht oder unzulänglich war! Seine Rehabilitation hilft dir alte und tiefe Wunden zu heilen, alte Erinnerungen zu überschreiben und das Erwachsenen-Ich zu stärken.

3. Phase: Integration – Trauer – Neu-Orientierung

In dieser Phase geht es um die Einordung des Erlebten in die persönliche Lebensgeschichte. Was oft mit einer angemessenen Trauer verbunden ist über das Geschehene. Darüber hinaus geht es auch darum, auf dem Hintergrund eines veränderten, positiveren Selbstkonzeptes neue Perspektiven und Strategien für das zukünftige Leben zu entwerfen. Ziel ist, das eigenen Leben bewusst zu gestalten. Je widerstandsfähiger du bist, desto handlungsfähiger bleibst du auch in Situationen, die dich sonst aus der Bahn werfen würden.

Ein traumatisches Erlebnis kann nicht Rückgängig gemacht werden, was geschehen ist, ist geschehen. An den Auswirkungen, die das Trauma auf uns hat, kann jedoch gearbeitet werden.

Was sind die Ziele der Trauma-Arbeit?

Die Ziele der Trauma-Arbeit sind vor allem …

Wir können nur ICH werden über das DU.

Lass mich dein DU sein. Ich helfe dir zurück in deine ursprüngliche Lebendigkeit.

Trauma-Arbeit ist geprägt durch meine eigene Trauma-Heilung. Menschen darin zu begleiten, sich im eigenen Körper (wieder) zu verankern, dadurch Sicherheit in der Verbindung mit der eigenen Lebendigkeit zu entwickeln und neue Wege im Umgang mit den Folgen von seelischen und körperlichen Verletzungen zu finden, ist meine Berufung geworden. Durch meinen eigenen Prozess weiss ich bestens was es braucht und welche Entwicklungsschritte nötig sind, damit alte tiefe Wunden heilen können.

Es geht um eine Art Nach-Nähren und eine Nach-Entwicklung. Dabei begleite ich dich mitfühlend und dich wahrnehmend – im Wissen, wie schwierig es sein kann. Gleichzeitig fordere ich dich auch stehts zu neuen Erfahrungen und Wachstum heraus. Mit dem Ziel dir das Leben zu kreieren, dass du dir verdient hast! Dabei sind mir die Wahrung der Selbstbestimmtheit und die Autonomie besonders wichtig.

Eine sorgfältige, körperbasierte, integrative Herangehensweise fördert anstehende Entwicklungsschritte optimal und schützt gleichzeitig vor einer schädlichen Re-Traumatisierung.

In meiner Trauma-Arbeit wende ich mich an das für das Trauma zuständige autonome Nervensystem. Mit jedem Schritt wirst du mehr und mehr heilen. Kontaktiere mich für eine erste Sitzung.

Lernen wir einander näher kennen. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme.

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